Internetzugang EinsundEins

Schnelles Internet, wo in Ballungsgebieten gar nicht mehr drüber gesprochen wird, sind ländliche Haushalte noch immer unterversorgt. 2019 und noch immer kann nicht jeder Musik, Filme und Serien oder große Bilder blitzschnell übertragen oder Downloaden. Es mag ja im Privatleben nicht immer auf die Schnelligkeit ankommen, Firmen allerdings sind von einem schnellen und fehlerfreien Zugang zum Internet abhängig.

Wenn Kunden ihre Aufträge online einstellen, wenn entfernte Werke miteinander kommunizieren müssen, wenn Daten für unterschiedliche Benutzer auf weite Entfernungen nur an einem Ort gespeichert sind und mehrere User daran zeitgleich oder zeitversetzt arbeiten. Dann sind hohe Durchgangsraten unerlässlich.

Es ist noch gar nicht so lange her, da ging ich mit einer 2000 -er Leitung der Telekom ins Netz. Erstaunlicherweise hatte mein Nachbar eine 16000 Leitung von 1und1. Auf die Frage bei der Telekom ob sie sich eine höhere Geschwindigkeit beim Internetzugang ermöglichen können wurde dies verneint. Aus Performance Gründen können sie eine solche Geschwindigkeit nicht zusichern.

Da aber mein Nachbar bestätigen konnte kaum bis keine Verbindungsabbrüche zu bemerken, war die Aussage der Telekom Hotline etwas verwunderlich. Da sich keine Einigung erziehen lies, wurde der Umzug zu Eins und eins vollzogen. Die 16000 Leitung stand für mehrere Jahre ohne das hier Probleme zu sehen waren.

Nach einem erneuten Umzug wurde der Wunsch auf schnelleres Internet immer größer. Man schaute sich also um und benutzte Anbieterweit die DSL Verfügbarkeits Überprüfung. 1und1 konnte bis dato an meinem Wohnort kein schnelleres Internet anbieten. Innogy war einer der ersten die eine 50000 Leitung in der Umstellungsphase ermöglichen können. Aktuell sind es sogar 120000 aber auch zu einem teuren Preis ( 46,90 Euro )

Für den gleichen Preis wie bei EinsundEins von 34,90 Euro erhalte ich bei Innogy lediglich die 30000 Leitung. Nicht wirklich eine Alternative.

Ein erneuter Anruf bei der Telekom brachte erstaunliches zum Vorschein. Die Hotline gab an, ja auch die Telekom könne bei mir eine 50.000 Leitung ermöglichen, die Hälfte aber nur über LTE. Das Ganze sollte zudem über 50 Euro kosten.

Jetzt stellt sich für mich die Frage, warum die Telekom nicht in der Lage ist zumindest de gleiche Leistung zu erbringen wie andere Anbieter auch, die auf den Leitungen der Deutschen Telekom aufbauen? Die Frage hat sich auch gleich schon erübrigt. Auch die Telekom bietet nun DSL 100 am Ort an. Jedoch sind hier nur die ersten sechs Monate auf 19,90 Euro reduziert, danach kostet der Anschluss bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit 44,95 Euro.

Schaut man nun auf check24.de nach einem DSL Tarifvergleich, so ist für meine Region recht wenig vorhanden. Ausgeschlossen habe ich dabei Angebote per LTE und Satellit.

Schreibe deine Meinung